Kräuterworkshop am 26.9. in der Holzmühle

Am Samstag, den 26.9. gibt es bei uns wieder einen Kräuterworkshop von Theresa in Zusammenarbeit mit dem Verein Gesunde Waldviertler.

Nachdem alle von der Kräuterwanderung im Frühjahr so begeistert waren, dass gleich ein nächster Termin geplant wurde, geht es diesmal vor allem um Wurzeln, ihre Auszüge und die Verarbeitung zu Creme und Salbe. Dabei werden Beinwell und andere andere Pflanzen zuerst bei einem kleinen Rundgang vorgestellt, ihre Merkmale und Eigenschaften erläutert und schließlich geerntet.

Anschließend verarbeiten wir die Pflanzenteile gemeinsam, die hergestellten Auszüge und Salben können natürlich gleich mitgenommen werden.

Start ist um 9:00 früh, dauern wirds ca. bis 14:00 Uhr. Wer von weiter her anreist kann gerne übernachten, allerdings bitte Bescheid geben! Der Teilnahmebeitrag ist frei wählbar.

Mehr Infos und Anmeldung auch unter www.gw4.at oder direkt bei Theresa:

theresa[at]hofkollektiv-zwetschke.net

Gerne weitersagen!

Tüwieté – Kultur und Solidarität

Tja, so ist das kommendes Wochenende: die einen Zwetschken reden übers Geld, die anderen versuchen welches rein zu spielen! Die einen sind im Waldviertel, die anderen in Wien 🙂 Also wer nicht zu den Vorträgen kommen kann: Kommt Musik hören, Clownerie sehen, Cocktails und Tee trinken in Wien im Tüwi! (http://tuewi.action.at/node/4915)

(Erinnerung an dieser Stelle oder wer noch nicht weiß, was die anderen Zwetschken im Waldviertel treiben: vom 29.5. bis 2.6. finden in Zwettl, Krems, Freistadt, Waidhofen und Horn superinteressante Abende zum Thema Solidarökonomie statt – siehe Beitrag „Zwetschken mit Freunden auf Tour„)

Wir machen jedenfalls auch einen Cocktail- und Teestand bei der legendären Tüwieté nächstes Wochenende Samstag und Sonntag (30. 5. und 31.5.) jeweils ab 20 Uhr.

UND: eine der Zwetschken und eine Zwetschkenunterstützerin sind auf der Bühne zu sehen und zu hören. Diesmal sogar ohne Clownsnase!

Wir bitten um zahlreiches erscheinen und Durst 🙂 Die Tüwieté und andere ähnlich konzipierte Varietés wurden schon öfter von uns bespielt, fotografiert und und und. Die OrganisatorInnen sind liebe FreundInnen von uns und jedes Mal geht es darum durch Eintrittsgelder und Co feine Projekte zu unterstützen. Diesmal sind wir eins von diesen Projekten. Also be prepared für zwei nette Abende gemeinsam und seid uns ein wohlwollendes Publikum.

 


 

 

 

Kräuterworkshop in der Zwetschke

Mit Wildpflanzen kochen – Tages-Workshop
Wildkräuter sammeln und kochen – vegetarisch und vegan

 

Essbare Wildkräuter und Heilpflanzen wachsen überall  – auf einer Kräuterwanderung werden wir unsere Sinne für das reichhaltige Angebot der Natur schärfen. Und dabei staunen, kosten und sammeln.

Wir lernen essbare Wildkräuter und Giftpflanzen erkennen und unterscheiden und erfahren von wohltuenden Wirkungen heimischer Heilkräuter und Pflanzen.

Im Anschluss an die kleine Wanderung werden wir gesammelte Pflanzen kulinarisch verwerten – wir lassen uns Wildkräuter und -gemüse als Leckerbissen schmecken! Wildpflanzen werden aufgrund ihres meist hohen Gehalts an wertvollen Pflanzeninhaltsstoffen in ihrer gesundheitsfördernden Wirkung als Nahrungsmittel sehr geschätzt. Anhand verschiedener Rezepte werden wir ausprobieren, wie frisches Grün, Blüten und Sprosse aus der Natur die vegetarische/vegane Küche schmackhaft erweitern können.

Am Samstag, 6.6. 2015 ab 9.00 Uhr hier in der Holzmühle,  Negers 10,  A-3931 Schweiggers

Workshop findet bei jedem Wetter statt, bei Schlechtwetter bitte regenfeste Kleidung mitnehmen.

 


Referentin: Theresa Kristina Stöckl, geb. 1985, Studium der Agrarwissenschaften, ausgebildete Kräuterfachfrau (FNL), Spiel- und Erlebnispädagogin, seit mehreren Jahren Leitung von Kräuterwanderungen und -kursen.

 

Kosten für Mitglieder (Verein Gesunde Waldviertler) Euro 15,-  / Euro 20,- für Nicht-Mitglieder

Bitte um Anmeldung (via E-Mail: verein@gw4.at, Kontaktformular auf www.gw4.at oder telefonisch bei Monika Mayer unter 0664/46-77-315)

Zwetschke mit Freunden auf Tour

 

 

Veranstaltung zu solidarischer Ökonomie

 

Wir leben einen Umgang mit Geld bei dem wir die Nähe zu den Menschen suchen. Wir finanzieren uns zum Beispiel über Direktkredite, bei denen wir den DirektkreditgerberInnen die Transparenz bieten, vor Ort nachzusehen, was mit ihrem Geld gemacht wird. So lernen auch wir die Menschen kennen, die uns eine Finanzierung vom Hof ermöglichen. In unserer solidarischen Ökonomie wiederum pflegen wir einen Umgang mit Geld, der einzig auf Vertrauen und Kommunikation aufbaut. So schaffen wir es ohne Vertrag oder anteilsmäßige Zu- oder Aufteilung, dass wir unser Geld in einen Topf werfen und uns daraus nehmen, was wir entsprechend unserer Bedürfnisse brauchen.

Von 29. Mai bis 2. Juni erzählen wir gemeinsam mit Menschen aus anderen Kollektiven von unserer Erfahrung mit solidarischer Ökonomie.

 

Die Vortragsreihe zu solidarischer Ökonomie:

Zwettl, Gasthof Hamerling, Galgenbergstr. 3                                                   29.05.     18:00 Uhr
Krems, Nanacafé, Langenloiser Str. 4                                                                30.05.    18:00 Uhr
Freistadt, Local-Bühne, Salzgasse 25                                                                 31.05.    18:00 Uhr
Waidhofen a.d.T., FIT Aktivcenter, Moritz-Schadek-Gasse 59                  01.06.    18:30 Uhr
Horn, Hotel Blie, Robert-Hamerling-Str. 17                                                     02.06.    18:30 Uhr

 

Erfahrungsberichte hören wir aus dem/ der:

Hofkollektiv Zwetschke (Zwettl im Waldviertel)
Kommune Waltershausen (Deutschland)
Wohnkollektiv Schrägwinkel (Schweiz)
Kommune Niederkaufungen (Deutschland)

 

Entsprechend der Politik der bedürfnisorientierten solidarischen Ökonomie verlangen wir keine fixen Eintrittsgelder.

Freiwillige Spenden nach Selbsteinschätzung nehmen wir gerne entgegen.

 

mehr Info…
Die Ökonomie des Alltags wurde in den letzten Jahrzehnten zunehmend von
Individualisierung und Partikularisierung geprägt. Ein Leben ohne eigenes Konto, ohne
eigene Bankomatkarte ist eventuell noch innerhalb der Kleinfamilie denkbar, darüber hinaus
jedoch nicht. Gleichzeitig wird das Geld in riesigen und undurchschaubaren Institutionen
organisiert.
Dem gegenüber stehen Alternativen, die auch zunehmend bekannter werden. Es sind
Alternativen, die sich im Kleinen organisieren, aber im Unmittelbaren und Konkreten
agieren. Sie verstehen sich selbst als Kollektive. Es sind Kollektive, in denen mehrere
Menschen gemeinsam ein Konto besitzen; ihre Einnahmen in einen Topf einbringen und ihre
Ausgaben aus dem selben speisen und dies ohne vertragliche oder anteilsmäßige Zu- oder
Aufteilungen. Diese Kollektive leben eine bedürfnisorientierte solidarische Ökonomie, die
auf Vertrauen, Kommunikation und Flexibilität aufbaut. Die bedürfnisorientierte solidarische
Ökonomie ist kein Sollmaß und sie ist keine Gegenbewegung. Sie ist eine Alternative. Eine
bedürfnisorientierte solidarische Ökonomie ist in unterschiedlichsten Konstellationen an
Menschen, an Kaufkräften, an sozialen Hintergründen, an Professionalitäten denkbar und
möglich. Die Bedingung ist einzig und allein den Mut und die Lust aufzubringen, etwas
anderes ausprobieren zu wollen.
Eine bedürfnisorientierte solidarische Ökonomie bietet auch jenen eine Möglichkeit, für die
sich nicht zuletzt aufgrund von Ereignissen in der letzten Zeit ein Gefühl der Unsicherheit
mit dem globalen Wirtschaftssystem, dem Bankenwesen und dem Währungswesen verschärft
hat bzw. jenen, die tatsächlich bedrängt und benachteiligt werden.

Links:
http://www.solidarische-oekonomie.at/index.php/de/
http://www.kommuja.de/politisches-selbstverstandnis-der-kommuja-kommunen/

Frühjahr und Tage der Zukunft

Frühjahrsneuigkeiten aus der Zwetschke! Auch bei uns ist schon das Eis geschmolzen. Die aufgetaute Zwettl treibt auch schon seit einiger Zeit die Turbine erfolgreich an, mit der wir nun selbst erzeugten Strom nützen können! Vorerst noch nicht sehr effizient und nur für die Heizung, aber immerhin.

Wir haben ein paar neue Mitbewohnerinnen: 2 wunderschöne Sulmtaler Hühner und ein Laufentenpärchen (auch sehr schön). Die lernen gerade, dass sie im Garten nicht umgraben dürfen, sobald gesät wurde. Auch sonst tut sich landwirtschaftlich viel, neben Garten und Acker vorbereiten sind vor allem viele bürokratische Dinge zu erledigen. Mit unserer Gruppen- und Vereinsstruktur kann das schon mal eine Herausforderung für so manches Formular sein.

In den letzten Tagen und Wochen haben wir außerdem viel Forstarbeit gemacht. Das Fichtendickicht wurde etwas ausgelichtet und die letzten Tage haben wir intensiv mit spalten und stapeln verbracht.

Auch ein Bauprojekt ist im Gange, damit uns nicht fad wird… wir bauen einen weiteren Bauwagen aus, da wird mit Hanfplatten gedämmt, die Außenwände abgedichtet usw. Da können wir jederzeit noch Helfer*innen gebrauchen, die mit anpacken! Meld dich einfach!

Womit wir auch immer wieder beschäftigt sind, ist unser Projekt, die gemeinsame Ökonomie und das Direktkreditfinanzierungssystem öffentlich zu präsentieren. Dazu wird es in den nächsten Monaten eine Vortragsreihe geben, die an dieser Stelle noch genauer angekündigt werden wird. Letzte Woche waren wir jedenfalls auf den „Tagen der Zukunft“ im Yspertal vertreten, hier gibts Infos: http://www.zukunftskompetenzen.at/socieness-kongresse-dialoge/38_53_76_s_1_tage-der-zukunft-tage-der-zukunft-yspertal/

Und hier gibts Bilder: http://client.heshaohui.at/tagederzukunft2015/