HokoIdo - eine FoodCoop in der alten Holzmühle

Uns als Wohnkollektiv ist es wichtig für uns und unsere Gäste vor allem regional und saisonal einzukaufen. Wir möchten kleinbäuerliche, biologische Landwirtschaft fördern, indem wir Lebensmittel direkt von den ProduzentInnen beziehen und ein Großteil der Wertschöpfung bei ihnen bleibt. Wir wollen die Menschen kennen, die anbauen und herstellen, was wir essen, mit ihnen in Kontakt sein und dadurch verstehen und lernen, was wirklich in unserem Essen steckt. Weiters können wir durch den Bezug von Lebensmitteln direkt aus der Region Transportwege reduzieren und gehen so einen Schritt weiter in Richtung ökologisch vertretbares Leben. Außerdem sind wir gerne mit Menschen vernetzt, die an alldem ebenso Interesse haben. Deshalb gibt es bei uns die Foodcoop/Lebensmittelkooperative „HokoIdo“.

 

Was ist eine Foodcoop?

Eine Foodcoop oder Lebensmittelkooperative ist ein Zusammenschluss von Personen und Haushalten, die biologische/ökologisch vertretbare Produkte direkt von lokalen Bauernhöfen, Gärtnereien, Imkereien etc. beziehen und/oder gemeinsam Produkte bestellen, um dadurch Transportwege und Verpackungen zu sparen.

Solche Kooperativen gibt es schon überall auf der Welt, die Organisationsformen sind dabei sehr unterschiedlich.

Auf einer österreichweiten Seite über Foodcoops, auf der auch wir aufgeführt sind wird folgendermaßen aufgelistet was eine Foodcoop ausmacht:

• Die Anonymität zwischen Produzent*innen und Konsument*innen wird aufgehoben.

• Lebensmittel sind saisonal, regional sowie ökologisch nachhaltig und sozial gerecht produziert.

• Anfallende Aufgaben wie Einkauf, Ladendienst, etc. werden selbst organisiert

• Gemeinsame Entscheidungen werden basisdemokratisch getroffen. (http://foodcoops.at/)

 

Wir bestellen größtenteils über eine Bestellsoftware im Internet, die extra für solche Kooperativen geschaffen wurde. Einmal die Woche bestellen wir bei der Bersta, eine ehemalige Genossenschaft, die nun als Naturkostgroßhandel agiert. Die Bersta organisiert die Abholung und Verbreitung von Produkten auch von vielen BäuerInnen aus dem Waldviertel und macht dadurch den Ab-Hof Verkauf der HöflerInnen manches mal einfacher. Uns nimmt die Bersta ab, überall extra hinfahren zu müssen und ermöglicht uns biologische Produkte zu beziehen, die nicht in der direkten Umgebung erhältlich sind.

Ansonsten bestellen wir in verschiedenen auf unsere Bestellgruppen angepassten Regelmäßigkeiten z.B. Brot/Gebäck, Öle, Honig, Erdäpfel, Zwiebel, Mohn, Dinkelprodukte, … direkt von BäuerInnen aus der Umgebung.

Auch haben wir ein Lager, in dem größere Packungen, die bestellt wurden, geteilt werden können oder Dinge die jemand selber nicht braucht weiter gegeben werden können. Es steht eine alte Mühle im Raum, die gerne wieder in Betrieb genommen werden könnte.

 

Wie läuft das ganze? Wie kann ich mitmachen?

Am besten ihr schreibt uns einfach eine Mail, dann können wir euch direkt einmal einladen. Unsere Treffen finden sehr unregelmäßig statt, da die meisten sich so auch zwischendurch sehen und dann schon einiges geklärt werden kann.

Ihr erreicht uns unter:

(a.monden(at)gmx.de)

Die Treffen finden in unserem Hofkollektiv statt und dienen dazu sich weitere Strukturen zu überlegen und gemütlich beisammen zu sein. Dabei werden auch Fragen geklärt wie:

  • Wo/beim wem wird bestellt/bezogen?

  • Wann und wie wird bestellt?

  • Wie kann ich mich einbringen?

  • Wo finde ich meine Produkte und wann und wie kann ich diese abholen?

 

Wichtig ist: es gibt so viele verschiedene Organisationsformen von Foodcoops wie es Menschen in diesen gibt. Sie alle können mitgestalten und entscheiden gemeinsam, wie die Foodcoop funktioniert.

Wenn ihr Interesse habt zu einem der Treffen zu kommen oder mehr über die Foodcoop wissen wollt, schreibt doch einfach an Haiku (heiko[at]hofkollektiv-zwetschke.net) oder Berni (hardachatim[at]gmx.at).